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Best of 2014: Filme

Pünktlich zum Jahresende melden wir uns zurück mit einem Rückblick auf das Kinojahr 2014. Wir stellen euch hier unsere liebsten Filme vor.

 

Lieblingsfilm 2014

Albi: “Boyhood”

“Boyhood” von Richard Linklater ist ein Meisterwerk. Die Geschichte, die über 12 Jahre verfilmt wurde, reiht (gescriptete) Szenen aus dem Leben eines Jungen aneinander und erzählen so die Geschichte des Erwachsenwerdens. Die Atmosphäre ist magisch und die Schauspielerleistungen brillant. Zudem sieht man wunderbar den Wandel der Zeit: spielt der Hauptdarsteller erst noch mit dem Gameboy, erscheint schon bald die erste Xbox und dann das Smartphone auf der Bildfläche. Ein eindrücklicher Film, dem auch in der kommenden Award-Saison viele Chancen eingeräumt werden.

Oli: “Grand Budapest Hotel”

Witzig, brutal, bizarr, farbenfroh und magisch; Wes Anderson kombiniert all diese Attribute in “Grand Budapest Hotel” und erschafft damit ein Meisterwerk. Aus dem aufgebotenen Starensemble stechen besonders Ralph Fiennes mit seiner besten Leistung seit “The Constant Gardener” und Newcorner Tony Revolori hervor. Die fantastische und wunderschöne gestaltete Welt kombiniert mit einem Drehbuch, welches immer mehr Spannung aufbaut, machen “Grand Budapest Hotel” zum bisher besten Film von Wes Anderson und zu meinem Lieblingsfilm 2014.


 

Bester Blockbuster 2014

Albi & Oli: “Guardians of the Galaxy”

Die Guardians of the Galaxy waren wohl nur Comic-Fans ein Begriff, als sie sich aufmachten, das Kinouniversum aufzumischen. Aber das ist ihnen mit einer grossen Prise Humor und einzigartigen Charakteren mehr als gelungen. Für Hauptdarsteller Chris Pratt war es ein hervorragendes Jahr und seine Darstellung als Starlord hat sicher dazu beigetragen, dass er zu den Gewinnern von 2014 gehört. Groot und Rocket Raccoon sind zudem zu dem Kult-Duo des Filmjahres geworden. Auch der Soundtrack mit Songs von Blue Swede, David Bowie oder den Jackson 5 hat begeistert.  Somit ist “Guardians of the Galaxy” für uns beide nicht nur die Ãœberraschung, sondern auch der Blockbuster des Jahres.


 

Grösste Enttäuschung 2014

Albi: “The Hunger Games – Mockingjay Part 1”

Mockingjay ist bei weitem kein schlechter Film. Aber als Fan der Buchreihe und der ersten beiden Filme verliess ich das Kino enttäuscht.  Jennifer Lawrence ist zwar wieder einmal herausragend und auch die anderen Schauspieler lassen ihre Klasse aufblitzen. Der Film leidet aber unter der Tatsache, dass die Buchvorlage wieder einmal in zwei Teile geschnitten wurde. So fühlt man sich wieder an den Start zurückversetzt und die Spannung und Dramaturgie der ersten beiden Filme fehlt weitgehend. Mockingjay arbeitet auf etwas hin und der Payoff folgt erst mit dem zweiten Teil in 2015.

Oli: “Wish I Was Here”

Zehn Jahre sind vergangen seit mich Zach Braff mit “Garden State” verzaubert hat. Deshalb hätte meine Vorfreude auf seinen zweiten Film “Wish I Was Here” kaum grösser sein können. Allerdings war die Enttäuschung schlussendlich nicht minder gross. Das Drehbuch des Films genügt einfach nicht. Der Tragikomödie um eine Familie fehlt es an Tiefe und die Pointen wirken häufig fehl am Platz. Bloss der Soundtrack kann restlos überzeugen. Es bleibt zu hoffen, dass Braff seine Magie wieder findet und uns erneut in seinen Bann ziehen kann.


2 Responses to “Best of 2014: Filme”

  1. Ase

    Danke für dieses “Best of 2014”.
    Habe mir gerade “Boyhood” angeschaut und bin total begeistert. Britney Spears, Unterwäsche-Models im Modeheft anschauen, der erste iMac, die Musik der 90er, Game Boy spielen, George W. Bush the asshole, Obama, Familie, Pubertät, erste Liebe, etc. machen diesen Film so echt und man kann richtig mitfühlen.
    “The Grand Budapest Hotel” habe ich vor 2 Monaten gesehen, finde ich absolut der Hammer. Möchte auch einmal ein violettes Lobby Boy Kostüm (habe bald Geburtstag Jungs ^^).
    Auch “Guardians of the Galaxy” war mein Lieblings Action/Comic-Verfilmung dieses Jahr.
    “Mockingjay” habe ich noch nicht geschaut, aber auch nur ähnliches gehört.
    “Wish I Was Here” habe ich nicht so schlecht gefunden wie Oliver. Ja, der Film ist extrem in die länge gezogen und daher an gewissen Stellen langweilig. Trotzdem habe ich einige gute Gedanken des Films mitgenommen.
    Weiter so Jungs!
    Grüsse
    Ase

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