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“Game of Thrones”: Der Winter rückt näher

Vor einigen Wochen ist mit “Game of Thrones” eine der beliebtesten und besten Serien auf den Bildschirm zurückgekehrt. Wir schreiben zu jeder Folge der vierten Staffel ein Review. Wer die Folge(n) noch nicht gesehen hat, darf Spoiler erwarten.

Die vierte Folge der neuen Staffel von Game of Thrones gehört sicher nicht zu den Episoden, die dem Zuschauer für immer in Erinnerung bleiben. Aber sie stellt die Weichen für den weiteren Verlauf der Staffel und zeigt auch für Leser Szenen, die von den Büchern abweichen.

In King’s Landing zehren die Kräfte immer noch von den verheerenden Auswirkungen der zweiten Folge. Besonders Jamie Lannister, letzte Woche im Mittelpunkt einer kontrovers diskutierten und dargestellten Sexszene, erhält viel Zeit auf dem Bildschirm. Seine Welt hat sich komplett gedreht. Er erhält Ratschläge von einem Söldner, Bronn und Befehle von seiner geliebten Schwester, Cersei. Seinem Bruder Tyrion kann er nicht helfen. Stattdessen gibt er alles, was er kann, zu Brienne, die eigentlich im Dienste seiner Feinde stand.
Der goldene Sohn der Lannister Dynastie ist einer der spannendsten Charaktere im ganzen Universum. Die Autoren und Nickolaj Coster-Waldau haben es geschafft, Sympathie in einem Charakter zu erschaffen, der in der ersten Folge der Serie ein Kind von einem Turm wirft.

Um dieses Kind dreht sich auch der Grossteil der Folge, der sich im kalten und hohen Norden abspielt. Bran Stark und sein Gefolge sind immer auf der anderen Seite des Walls. Dort treffen sie auf die Meuterer in Craster’s Burg, die mittlerweile Karikaturen von Bösewichten darstellen. Rettung könnte in Form von Jon Snow nahen, der auf eine Mission zur Burg geschickt wird. Für den eben erst von den Wildlingen zurückgekehrten Bastard wird die Luft immer dünner (und nicht nur wegen der Kälte). Die neuen Anführer der Night’s Watch hassen ihn und Roose Bolton’s Handlanger Locke hat den Weg zum Wall auch geschafft.

Wie so oft bei “Game of Thrones” folgt die eindrücklichste Szene zum Schluss der Folge. Die Frauen von Craster’s Burg haben die Tradition, männliche Babys immer den “Göttern” zu überlassen.

Der genaue Ablauf dieser Opferung wird in eindrücklichen und für Leser unbekannten Bildern dargestellt. “Winter is coming” und zum ersten Mal sieht man auch wirklich, was das heisst.

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